Cyberkriminelle nutzen gezielt das Vertrauen in bekannte Unternehmen, um ihre Opfer zu täuschen. Laut Check Point Research wurde Microsoft im dritten Quartal 2026 bei 33 Prozent der untersuchten Marken-Phishing-Angriffe imitiert. Apple und Google folgen mit jeweils acht Prozent, LinkedIn mit sechs Prozent.
Die Betrüger verschicken täuschend echte E-Mails, gefälschte Zahlungsaufforderungen oder Hinweise auf angeblich notwendige Software-Updates. Zunehmend versuchen sie, ihre Opfer zur Installation von Fernwartungsprogrammen oder zur Ausführung schädlicher Computerbefehle zu bewegen. So können sie sich unbefugten Zugriff auf fremde Geräte verschaffen.
Künstliche Intelligenz erleichtert zusätzlich die Erstellung überzeugender Nachrichten und gefälschter Internetseiten.
Auch professionell gestaltete Nachrichten können Betrugsversuche sein. Achten Sie besonders auf folgende Warnzeichen:
Der WEISSE RING rät zu besonderer Vorsicht:
Wichtig: Wer bereits Daten preisgegeben oder verdächtige Software installiert hat, sollte umgehend Passwörter ändern, betroffene Anbieter informieren und das Gerät überprüfen lassen.
Wer Opfer eines Internetbetrugs geworden ist, muss sich nicht schämen. Die Täter setzen gezielt auf Täuschung und psychologischen Druck. Der WEISSE RING unterstützt Betroffene und bietet Hilfe und Orientierung.
Das bundesweite Opfer-Telefon: 116 006 (kostenfrei).
Quelle: IT-daily.net