Kriminelle geben sich zunehmend als Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung aus. Sie kontaktieren Betroffene per Telefon, E-Mail, SMS oder Brief und behaupten beispielsweise, es gebe eine Rückzahlung, eine offene Forderung, eine Prüfung oder eine wichtige Frist.
Dabei setzen die Täter gezielt auf Angst und Zeitdruck. Gefordert werden etwa Überweisungen oder die Bestätigung persönlicher Daten wie Kontonummer oder Sozialversicherungsnummer. Auch täuschend echte E-Mails und Briefe mit Logos und offiziellen Formulierungen kommen zum Einsatz. Links führen häufig auf gefälschte Internetseiten, über die persönliche Daten abgegriffen werden.
Auch unangekündigte Besucher an der Haustür können sich als Rentenberater oder Behördenmitarbeiter ausgeben und Einsicht in vertrauliche Unterlagen verlangen.
Nicht unter Druck setzen lassen, nichts überstürzt bezahlen und Angaben immer über einen unabhängigen, offiziellen Kontakt überprüfen.