Beleidigungen, Hasskommentare, manipulierte Bilder oder sogenannte Deepfakes gehören für viele Jugendliche inzwischen zum Alltag im Internet. Besonders problematisch ist, dass bereits öffentlich zugängliche Fotos aus sozialen Netzwerken oder Verkaufsplattformen missbraucht und auf pornografischen Webseiten oder in gefälschten Darstellungen veröffentlicht werden können.
Betroffene berichten häufig von Schock, Angst und Scham. Fachleute betonen jedoch: Die Verantwortung liegt allein bei den Tätern. Niemand sollte sich aus Angst oder Scham aus dem Internet zurückziehen. Entscheidend ist, Unterstützung zu suchen und sich gegen digitale Gewalt zu wehren.
Auch wenn die Täter häufig anonym handeln, sollte jeder Vorfall dokumentiert und bei der Polizei angezeigt werden. Je mehr Informationen und Beweise vorliegen, desto größer sind die Erfolgsaussichten der Ermittlungen. Daneben können spezialisierte Beratungsstellen und anwaltliche Unterstützung helfen, rechtswidrige Inhalte entfernen zu lassen und weitere Schritte einzuleiten.