Menschen, die Gewalt erlebt haben, brauchen vor allem eines: schnelle, vertrauensvolle und niedrigschwellige Unterstützung. Genau hier setzt das Aktionsbündnis „Gewalt Halt – für ein Buchholz ohne Gewalt“ an. Ab dem 2. April 2026 startet eine monatliche offene Beratungssprechstunde für Gewaltbetroffene, an der sich auch die Außenstelle des WEISSEN RINGS im Landkreis Harburg aktiv beteiligt.
Mit diesem Angebot wird Betroffenen im Raum Buchholz ein direkter Zugang zu Hilfe ermöglicht – kostenlos, vertraulich und ohne Anmeldung.
Die Beratungssprechstunde findet ab 2. April 2026 jeden ersten Donnerstag im Monat von 12:30 bis 14:30 Uhr im Familienzentrum Buchholz, Steinstraße 2, statt.
Das Angebot richtet sich an Menschen, die
Ratsuchende können persönlich vorbeikommen oder telefonisch Kontakt aufnehmen. Auch anonyme Beratung ist möglich. Eine Online-Beratung befindet sich in Vorbereitung.
Der WEISSE RING bringt seine langjährige Erfahrung in der Unterstützung von Kriminalitätsopfern aktiv in das Aktionsbündnis ein. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Außenstelle Landkreis Harburg stehen Betroffenen beratend zur Seite, informieren über Hilfsmöglichkeiten und vermitteln bei Bedarf weiterführende Unterstützung.
Dazu gehören unter anderem:
Im Aktionsbündnis arbeiten zahlreiche Organisationen aus Buchholz und dem Landkreis Harburg zusammen – darunter AWO Frauenhaus im Landkreis Harburg, BISS (Beratungs- und Interventionsstelle Häuslicher Gewalt), BMF / Beratungsstelle für gewaltbetroffene Mädchen und Frauen, die Stiftung Opferhilfe Niedersachsen, die Reso-Fabrik e.V., das Jugendzentrum Buchholz, die Abteilung Soziales, Begegnung und Kultur der Stadtverwaltung Buchholz, die Polizei Buchholz, der Weiße Ring e.V., der Kinderschutzbund, das Familienbüro Buchholz sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Buchholz i.d.N. an.
Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, Gewalt frühzeitig zu erkennen, Betroffene zu stärken und Unterstützung niedrigschwellig zugänglich zu machen. Durch die Zusammenarbeit im Aktionsbündnis wird sichergestellt, dass Betroffene schnell die passende Hilfe erhalten und nicht allein bleiben.
v. l. Karin Aygün, Annika Harms, Yvonne Bodendiek, Christopher Neumann, Vera Theelen. Foto: Aktionsbündnis Gewalt Halt