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Harburg (Kreis)
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Künstliche Intelligenz als Werkzeug für Betrüger: Ältere Menschen im Visier

Zunehmende Betrugsfälle bei Senioren

In Deutschland steigen Betrugsdelikte, bei denen ältere Menschen das Ziel sind, rasant an. Besonders alarmierend ist, dass Personen über 70 Jahre bei jedem Vorfall deutlich höhere finanzielle Schäden erleiden als jüngere Generationen. Diese Entwicklung zeigt, wie verletzlich Senioren gegenüber modernen Betrugsmethoden sind, die zunehmend KI-Technologien nutzen.

Der "KI-Enkeltrick" – Eine neue Dimension des Betrugs

Der bekannte Enkeltrick, bei dem sich Betrüger als Verwandte ausgeben und um Geld bitten, hat durch den Einsatz von KI-Technologien eine gefährliche Wendung genommen. Mithilfe von Stimmenklonen können Täter Stimmen von Angehörigen täuschend echt nachahmen, was es für die Betroffenen nahezu unmöglich macht, die Echtheit eines Anrufs zu überprüfen. Diese Täuschung führt oft dazu, dass Senioren aus Sorge schnell hohe Geldbeträge überweisen.


Präventionsmaßnahmen: So können Sie sich schützen

Um ältere Familienmitglieder vor solchen Betrugsversuchen zu schützen, gibt es einfache, aber effektive Schutzmaßnahmen:

  • Regelmäßige Aufklärung: Sprechen Sie regelmäßig über aktuelle Betrugsmaschen und deren Erkennungsmerkmale.
  • Familienkennwort einführen: Legen Sie ein geheimes Passwort fest, das nur vertraute Familienmitglieder kennen, um bei Verdacht auf Betrug eine Identitätsprüfung durchzuführen.
  • Vorsicht bei unbekannten Anrufen: Klären Sie Ihre Angehörigen darüber auf, dass sie bei unerwarteten Anrufen, selbst wenn die Stimme vertraut klingt, vorsichtg bleiben und immer Rücksprache halten sollten.

Wichtige Hinweise:

  • Halten Sie sich über aktuelle Betrugswarnungen durch die Verbraucherzentrale oder das Bundeskriminalamt auf dem Laufenden.
  • Verdächtige Anrufe sollten immer der Polizei gemeldet werden.
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