Die Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht und schützt persönliche Einschätzungen und Werturteile – auch wenn diese scharf formuliert sind. Problematisch wird es jedoch, wenn überprüfbare Tatsachen behauptet werden, die nicht stimmen und dem Ruf einer Person schaden. Dann können rechtliche Konsequenzen drohen.
Die Meinungsfreiheit endet dort, wo die Rechte anderer verletzt werden. Strafbar sind insbesondere:
Auch Beiträge mit Emojis, Bildern oder in Kommentarspalten können strafbar sein.
Selbst wenn eine Äußerung nicht strafbar ist, können soziale Netzwerke Beiträge löschen oder Nutzer sperren. Plattformen haben eigene Regeln, die oft strenger sind als das Gesetz.
Ob eine Aussage strafbar ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören der genaue Wortlaut, der Zusammenhang, der Wahrheitsgehalt und die Reichweite der Veröffentlichung. Gerade im Internet kommt es deshalb immer wieder zu rechtlichen Auseinandersetzungen.
Wer unsicher ist, sollte im Zweifel auf eine Veröffentlichung verzichten. Ein respektvoller Umgang schützt nicht nur andere, sondern auch vor rechtlichen Konsequenzen.