Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist auf eine wachsende Bedrohung durch KI-gestützte Betrugsmaschen hin. Kriminelle setzen künstliche Intelligenz ein, um Kontaktaufnahmen glaubwürdiger zu gestalten und Betroffene gezielt zur Preisgabe von Geld oder Daten zu bewegen.
Besonders besorgniserregend ist der Einsatz von künstlich erzeugten Stimmen. Diese können Angehörige täuschend echt nachahmen und beispielsweise Notlagen vortäuschen. Dadurch fällt es Betroffenen deutlich schwerer, den Betrug sofort zu erkennen.
Viele Betrugsversuche erreichen die Opfer über SMS, Messenger-Dienste oder QR-Codes. Hinter den Nachrichten verbergen sich oft gefälschte Internetseiten oder angebliche Support-Anfragen. Ziel ist es, Zugangsdaten, persönliche Informationen oder Geld zu erlangen.
Die Angreifer geben sich als vertraute Personen, Unternehmen oder Verantwortliche aus und erzeugen Zeitdruck. Dadurch sollen Betroffene vorschnell handeln, ohne die Situation ausreichend zu prüfen.
Wachsamkeit und Information sind entscheidend, um sich vor diesen modernen Betrugsformen zu schützen.