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Harburg (Kreis)
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KI macht Betrugsversuche per Telefon und Smartphone noch gefährlicher

Warnung vor neuer Qualität von Betrug

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weist auf eine wachsende Bedrohung durch KI-gestützte Betrugsmaschen hin. Kriminelle setzen künstliche Intelligenz ein, um Kontaktaufnahmen glaubwürdiger zu gestalten und Betroffene gezielt zur Preisgabe von Geld oder Daten zu bewegen.

Imitierte Stimmen verstärken bekannte Maschen

Besonders besorgniserregend ist der Einsatz von künstlich erzeugten Stimmen. Diese können Angehörige täuschend echt nachahmen und beispielsweise Notlagen vortäuschen. Dadurch fällt es Betroffenen deutlich schwerer, den Betrug sofort zu erkennen.

Angriffe erfolgen häufig über das Smartphone

Viele Betrugsversuche erreichen die Opfer über SMS, Messenger-Dienste oder QR-Codes. Hinter den Nachrichten verbergen sich oft gefälschte Internetseiten oder angebliche Support-Anfragen. Ziel ist es, Zugangsdaten, persönliche Informationen oder Geld zu erlangen.

Täter setzen gezielt auf Druck und Vertrauen

Die Angreifer geben sich als vertraute Personen, Unternehmen oder Verantwortliche aus und erzeugen Zeitdruck. Dadurch sollen Betroffene vorschnell handeln, ohne die Situation ausreichend zu prüfen.

 

Präventionshinweise: So schützen Sie sich

  • Geben Sie keine sensiblen Daten oder Geld nach unerwarteten Kontaktaufnahmen weiter.
  • Seien Sie besonders vorsichtig bei dringenden Forderungen, auch wenn die Stimme bekannt klingt.
  • Überprüfen Sie Anfragen immer über einen zweiten, bekannten Kontaktweg.
  • Scannen Sie keine unbekannten QR-Codes und öffnen Sie keine verdächtigen Links.
  • Aktivieren Sie Sicherheitsfunktionen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung.
  • Sprechen Sie mit Angehörigen über diese Betrugsformen, um vorbereitet zu sein.
  • Wenden Sie sich im Verdachtsfall an die Polizei.

Wachsamkeit und Information sind entscheidend, um sich vor diesen modernen Betrugsformen zu schützen.

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