Die Zahl der Angriffe auf Smartphones mit sogenannter Banking-Schadsoftware ist deutlich gestiegen. Laut einer aktuellen Analyse des IT-Sicherheitsunternehmens Kaspersky nahmen entsprechende Attacken im Jahr 2025 um rund 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.
Die Schadprogramme haben es vor allem auf Zugangsdaten zum Online-Banking, zu Zahlungsdiensten und Kreditkarten abgesehen. Kriminelle verbreiten solche Programme häufig über Nachrichten-Apps, manipulierte Webseiten oder vermeintlich nützliche Apps.
Neben den Angriffen selbst wächst auch die Zahl der Schadprogramme. Sicherheitsfachleute registrierten über 255.000 neue Installationsdateien für Android-Trojaner – das sind mehr als dreimal so viele wie im Jahr zuvor.
Solche Programme tarnen sich häufig als Rabatt-Apps, hilfreiche Tools oder andere scheinbar nützliche Anwendungen. Wer sie installiert, gibt den Angreifern oft unbemerkt Zugriff auf persönliche Daten.
Ein weiterer Trend bereitet Sicherheitsexperten besondere Sorge: Manche Smartphones können bereits beim Kauf mit Schadsoftware versehen sein.
Dabei handelt es sich um sogenannte Backdoors, die tief im System des Geräts versteckt sind. Ist ein Gerät davon betroffen, können Kriminelle im schlimmsten Fall vollständigen Zugriff auf das Smartphone und alle gespeicherten Daten erhalten. Das Entfernen solcher Schadsoftware ist meist schwierig.
Wer einen entsprechenden Verdacht hat, sollte zunächst nach System-Updates suchen und das Gerät anschließend mit einer Sicherheitssoftware prüfen.
Um das Risiko zu verringern, empfehlen IT-Sicherheitsexperten folgende Maßnahmen:
Diese einfachen Vorsichtsmaßnahmen können helfen, Smartphones und persönliche Bankdaten besser vor digitalen Betrügern zu schützen