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Gefälschte Sicherheitsabfragen: Wenn das Captcha zur Falle wird

Täuschend echt – mit gefährlichen Folgen

Captchas gehören für viele Internetnutzer zum Alltag. Doch genau dieses Vertrauen nutzen Cyberkriminelle zunehmend aus. Auf manipulierten oder gehackten Webseiten erscheinen gefälschte Sicherheitsabfragen oder angebliche Fehlermeldungen, die Besucher dazu auffordern, bestimmte Tastenkombinationen oder Computerbefehle auszuführen.

Wer diesen Anweisungen folgt, installiert unbemerkt Schadsoftware auf seinem Computer.

Schadsoftware spioniert persönliche Daten aus

Die eingeschleuste Malware ist häufig darauf ausgelegt, sensible Informationen wie Passwörter, Kreditkartendaten, Online-Banking-Zugangsdaten oder Inhalte von Krypto-Wallets auszulesen. Betroffen sind sowohl Windows- als auch macOS-Systeme. Nach Erkenntnissen von Cybersicherheitsbehörden wurden weltweit bereits zahlreiche Webseiten kompromittiert und für diese Betrugsmasche missbraucht.

Webseitenbetreiber ebenfalls im Visier

Häufig gelangen die Täter über ungepatchte Sicherheitslücken in weit verbreiteten Content-Management-Systemen auf Webseiten. Betreiber sollten deshalb Sicherheitsupdates zeitnah installieren, um eine Kompromittierung ihrer Internetseiten zu verhindern.

 

So schützen Sie sich

  • Führen Sie niemals Computerbefehle aus, zu denen Sie von einer unbekannten Webseite aufgefordert werden.
  • Verlassen Sie verdächtige Internetseiten sofort.
  • Halten Sie Betriebssystem, Browser und installierte Programme stets aktuell.
  • Installieren Sie Sicherheitsupdates möglichst umgehend.
  • Nutzen Sie einen aktuellen Virenschutz.
  • Geben Sie Passwörter oder persönliche Daten niemals aufgrund von Hinweisen auf einer verdächtigen Webseite ein.
  • Lassen Sie Ihren Computer überprüfen und ändern Sie wichtige Passwörter, wenn Sie versehentlich einer solchen Aufforderung gefolgt sind.

 

Quelle: SwissCybersecurity.net

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