Private Überwachungskameras sollen Sicherheit schaffen – sind sie jedoch unzureichend abgesichert, können sie selbst zum Sicherheitsrisiko werden. Immer wieder werden internetfähige Kameras entdeckt, deren Live-Bilder ohne Passwort oder andere Schutzmaßnahmen frei über das Internet abrufbar sind.
Je nach Standort der Kamera lassen sich nicht nur Grundstücke und Hauseingänge beobachten. Auch Fahrzeuge, Nachbargrundstücke oder spielende Kinder können unbeabsichtigt erfasst werden. Teilweise ermöglichen schlecht gesicherte Systeme sogar den Zugriff auf Kamerafunktionen wie Schwenken, Zoomen oder das Verändern von Einstellungen. So können Unbefugte sensible Informationen über Bewohner und deren Gewohnheiten gewinnen.
Wer Überwachungskameras nutzt, sollte diese sorgfältig konfigurieren und regelmäßig überprüfen. Nur so erfüllen sie ihren eigentlichen Zweck: den Schutz des eigenen Zuhauses – und nicht die Preisgabe privater Informationen.
Quelle: SwissCybersecurity.net