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Harburg (Kreis)
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Wenn die Überwachungskamera zum offenen Fenster wird

Offene Kameras im Internet

Private Überwachungskameras sollen Sicherheit schaffen – sind sie jedoch unzureichend abgesichert, können sie selbst zum Sicherheitsrisiko werden. Immer wieder werden internetfähige Kameras entdeckt, deren Live-Bilder ohne Passwort oder andere Schutzmaßnahmen frei über das Internet abrufbar sind.

Einblicke in das Privatleben

Je nach Standort der Kamera lassen sich nicht nur Grundstücke und Hauseingänge beobachten. Auch Fahrzeuge, Nachbargrundstücke oder spielende Kinder können unbeabsichtigt erfasst werden. Teilweise ermöglichen schlecht gesicherte Systeme sogar den Zugriff auf Kamerafunktionen wie Schwenken, Zoomen oder das Verändern von Einstellungen. So können Unbefugte sensible Informationen über Bewohner und deren Gewohnheiten gewinnen.

Sicherheit beginnt bei der Einrichtung

Wer Überwachungskameras nutzt, sollte diese sorgfältig konfigurieren und regelmäßig überprüfen. Nur so erfüllen sie ihren eigentlichen Zweck: den Schutz des eigenen Zuhauses – und nicht die Preisgabe privater Informationen.

 

Präventionstipps

  • Verwenden Sie für jede Kamera ein starkes, individuelles Passwort. 
  • Ändern Sie voreingestellte Standard-Zugangsdaten sofort nach der Installation. 
  • Aktivieren Sie, wenn möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung. 
  • Halten Sie die Firmware Ihrer Kamera stets auf dem neuesten Stand. 
  • Vermeiden Sie einen ungeschützten Direktzugriff aus dem Internet und nutzen Sie sichere Fernzugriffslösungen. 
  • Überprüfen Sie regelmäßig die Datenschutzeinstellungen und Zugriffsberechtigungen. 
  • Richten Sie Kameras so aus, dass nur das eigene Grundstück erfasst wird und keine Persönlichkeitsrechte Dritter verletzt werden.

 

Quelle:   SwissCybersecurity.net

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